ÜbergangsWeise

Perspektiven schaffen durch alter(n)ssensible Mitarbeitendengespräche in KMU

Der Frühausstieg in den Ruhestand ist in Deutschland nach wie vor die Norm: im Alter von 64 Jahren ist über die Hälfte aller Menschen nicht mehr erwerbstätig. Zwei Drittel aller älteren Beschäftigten wollen vor dem Alter von 65 Jahren in den Ruhestand gehen. Diese "Kultur des Frühausstiegs" bedroht in Zeiten eines zunehmenden Arbeitskräftemangels die Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft.

Warum ÜbergangsWeise?

Mit dem INQA-Experimentierraum "ÜbergangsWeise" werden Unternehmen unterstützt, durch präventive, (alterns-)sensible Mitarbeitendengespräche berufliche Perspektiven für Beschäftigte in der letzten Erwerbsphase zu erkennen und zu schaffen.

Ziel ist die Verbesserung ihrer Arbeit, Arbeitsfähigkeit und Arbeitsmotivation und damit die verstärkte Bindung an Unternehmen und Erwerbstätigkeit. 

Das Projekt lehnt sich an ein erfolgreiches Konzept aus Skandinavien an. Dieses legt nahe, dass es wichtig ist, schon Jahre vor dem Austritt mit einem Dialog zwischen Beschäftigten und Vorgesetzten zu beginnen, um die letzten Arbeitsjahre förderlich und attraktiv zu gestalten.

In betrieblichen Experimentierräumen wird ein Gesprächsleitfaden erprobt, evaluiert und optimiert, der ohne externe Schulung zeitnah und flexibel von Führungskräften eingesetzt werden kann. Damit soll die „Sprachlosigkeit"' überwunden werden, die laut Ergebnissen der lidA-Studie meist zwischen den älteren Beschäftigten und ihren Vorgesetzten zum Erwerbsaustritt und den letzten Arbeitsjahren besteht. Mitarbeitende in der letzten Erwerbsphase, zum Beispiel ab 55 Jahren, sollen mit den jährlichen Gesprächen gefördert und unterstützt werden. 

Laufzeit

Dezember 2025- November 2027

Förderung

Der INQA-Experimentierraum ÜbergangsWeise wird im Zeitraum von Dezember 2025 - November 2027  im Rahmen der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) sowie der Richtlinie „Unternehmen und Verwaltungen der Zukunft: INQA-Experimentierräume“ des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales gefördert. Das Projekt wird durch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin fachlich begleitet.

Unsere Ansprechpersonen

Felia Glaser

Wissenschaftl. Mitarbeit

Tel.: +49 30 72621393-4
E-Mail: glaser@ddn-netzwerk.de

Martina Schmeink

Projektleitung

Tel.: +49 30 7262 1393-1
E-Mail: info@ddn-netzwerk.de

Nickolas Woods

Projektadmin und Verwaltung

Tel.: +49 30 72621 393-5
E-Mail: woods@ddn-netzwerk.de