Der Arbeitskreis Gesundheit und Arbeitswelt 4.0 wird neu ausgerichtet und nimmt die Digitalisierung als Hilfsmittel im Gesundheits- und Demographiemanagement.Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten zum hocheffizienten Ressourceneinsatz und zur Steigerung der Effektivität im betrieblichen Gesundheitsmanagement.Er richtet sich insbesondere an innovative Unternehmen, die die Förderung der Gesundheit und Motivation ihrer Mitarbeiter in Ihrer Kultur verankert haben und zukünftig die Vorteile digitaler Technologien in Ihrem Unternehmen nutzen möchten.

Ziele:

  1. Positionsbestimmung durch Sammlung der Erfahrungen zur Digitalisierung im Gesundheitsmanagement und zur Motivation der Mitarbeiter.  
  2. Start einer richtungweisenden Initiative im Gesundheits- und Demographiemanagement  zur Erarbeitung von innovativen Wegen durch Nutzung digitaler „Begleiter“. 

Leitung:
Kai-Michaela Martin-Schüller, AOK Bayern
Dr. Marco Chodora, lean4digital 

Im Fokus der Zusammenarbeit der Unternehmen dieses Arbeitskreises steht die Gestaltung alternsgerechter Arbeitssysteme von A wie Arbeitsablauf bis Z wie Zeitautonomie. Mit alternsgerecht ist gemeint, alle Altersgruppen in den Blick zu nehmen und die generationenübergreifende Zusammenarbeit zu fördern.

Schwerpunktthemen, an denen im Arbeitskreis 2014 intensiv gearbeitet wird, sind…

  • … die Gestaltung alternsgerechter Schichtarbeit für unterschiedliche Produktions- und Arbeitsformen.
  • … die Möglichkeiten, Teilzeitmodelle nicht nur in Schichtarbeit einzuführen.
  • … neue Formen der Arbeits(zeit)organisation für zukünftige Generationen.

Darüber hinaus werden Impulse zu folgenden Themen im Arbeitskreis gesetzt und in Zusammenarbeit mit anderen Arbeitskreisen erschlossen:

  • Beschäftigte für Gesundheit und Eigenverantwortung interessieren und motivieren
  • Tarifpolitische Implikationen arbeitsorganisatorischer Maßnahmen
  • Stärkenorientierter Umgang mit Leistungsgeminderten und die Gestaltung der Arbeitsbedingungen in der betrieblichen Praxis
  • Alternsgerechte Ergonomie für gewerbliche und Büro-Arbeitsplätze

Leitung:
Dr. Christine Watrinet

Steuerkreis:
Detlef Backmeier (Airbus Operations GmbH), Joachim Platzer (Robert Bosch GmbH), Andreas Mürdter (Daimler AG), Susanne Obert (ZF Friedrichshafen AG)

Unternehmen managen z.Zt. ein hohes Innovationstempo auf der Ebene von Prozessen und Produkten. Die technologische Entwicklung ermöglicht und forciert schnelle Produktzyklen und erfordert dadurch eine hohe Innovationsrate der Prozesse. Daraus ergeben sich besondere Herausforderungen für die Weiterbildung und Qualifizierung der Beschäftigten in allen Unternehmensbereichen. Weiterbildungsbedarfe & -notwendigkeiten bei hohen Veränderungsgeschwindigkeiten stellen hohe Anforderungen an

  • die Anbieter bzgl. der Entwicklung und Umsetzung von Konzepten
  • die Beschäftigten bzgl. Lern- und Veränderungsbereitschaft
  • die Führungskräfte bzgl. des Erhalts der Lern- und Veränderungsbereitschaft der Beschäftigten

Zielgruppe:

  • Unternehmen, die sich genau in diesem Spannungsfeld befinden und sich die Frage stellen, wie sie die Veränderungsbereitschaft/Lernmotivation ihrer Beschäftigten hoch halten können;
  • Weiterbildungsakteure, die ihre Konzepte innovieren und an die Bedarfsstrukturen anpassen wollen.


Kontakt:
ddn Geschäftsstelle
Martina Schmeink

Führung und Unternehmenskultur tragen entscheidend dazu bei, den demographischen Wandel in Unternehmen für alle gewinnbringend zu gestalten. Dabei sind je nach Umfeld, Branche und aktueller Situation unterschiedliche Vorgehensweisen sinnvoll. Die eine, für alle geeignete Unternehmenskultur kann es dabei nicht geben, wohl aber den intensiven Austausch über Interventionen und ihre jeweiligen Konsequenzen.

Die Mitglieder des Arbeitskreises stellen daher in der Regel eigene Projekte vor, geben dabei auch oftmals Einblick in ihre „Ideenwerkstatt“ und diskutieren die Konzepte gemeinsam in Form einer kollegialen Beratung. Zu einzelnen Fragestellungen werden auch Gäste aus Wissenschaft und Forschung eingeladen.

Leitung:
Dr. Thomas Bittner (Organomics GmbH)

Effektive personalpolitische Instrumente innerhalb einer lebensphasenorientierten Personalarbeit zu den Themen Employer Branding, Personalmarketing und Rekrutierung bieten ein breites Feld für diesen Arbeitskreis.

Praxisorientierte Impulsvorträge, Best Practice Sharing, informeller Austausch im Sinne einer kollegialen Beratung sowie moderierte Diskussionsrunden sind die Methoden mit denen der AK 05 in regelmäßigen Treffen relevante Fragestellungen nicht nur zum Umgang mit dem demographischen Wandel diskutieren möchte.

Leitung:
Ulrike Heitzer-Priem (RKW)
Wolfgang Brickwedde (Institute for Competitive Recruiting)

Die Auswirkungen des demographischen Wandels spüren in erster Linie die Menschen vor Ort. Denn hier – in den Kommunen – entscheidet sich, wie das Miteinander der Generationen und der Kulturen künftig gelingt. Hier leben die Menschen, hier werden sie miteinander alt, gestalten Familienleben und entwickeln Engagement. Hier erfahren Sie die Bildung - so früh wie möglich - die als Rüstzeug ein Leben lang dient, insbesondere, um lebenslang Lernbereitschaft und Lernfähigkeit zu entwickeln. Hier werden jene Standortfaktoren gestaltet, die Menschen motivieren, in dieser Kommune zu leben und zu arbeiten – oder auch nicht. 
Unternehmen haben daher ein vitales Interesse, dass ihr Standort demographiefest Zukunft gestaltet. Daher gilt es, die Zusammenarbeit von Unternehmen und Kommunen zu stärken. 

Der Arbeitskreis „Kommunen und Wirtschaft für Generationen“ diskutiert die Möglichkeiten der Unterstützung für Städte und Gemeinden, tauscht praxiserprobte Lösungsansätze und Erfahrungsberichte aus. Ein wichtiger Schwerpunkt seiner Arbeit ist das Miteinander der Generationen, denn auch die Belegschaften in den Betrieben werden generationenreicher. Das zukünftige Miteinander von Alt und Jung gilt als Schlüsselfaktor einer erfolgreichen und chancenorientierten Gestaltung des demographischen Wandels.

Leitung:
Prof. Dr. Thomas Klie

Stellvertretung: 
Christine Becker

Wissenschaftliche Begleitung:
Prof. Dr. Ursula Lehr

Der Arbeitskreis Tarifgestaltung versteht sich als Ideenwerkstatt für innovative Ansätze einer demographieorientierten Tarifvertragsgestaltung. Hintergrund ist die Erkenntnis, dass Maßnahmen einer nachhaltigen Personalarbeit in Zeiten des demographischen Wandels auch im Rahmen von tarifvrtraglichen Regelungen immer wichtiger werden. Zukunftsfähige tarifpolitische Rahmenbedingungen ergänzen betriebliche Lösungen und ermöglichen eine
vorausschauende Personalpolitik, die Unternehmen im Wettbewerb stärkt.

Im Arbeitskreis werden gute tarifvertragliche Beispiele und Erfolgsfaktoren zusammengetragen und Erfahrungen aus der Praxis ausgetauscht. Der Arbeitskreis versteht sich als offenes, branchenübergreifendes Gremium und richtet sich an Personalleiter, Verbandsvertreter sowie Experten des Tarifrechts.

Leiterung:
Lars Hünninghausen, Deutsche Bahn AG

Stellvertretung:
Jens Dirk Wohlfeil, Zentralverband des Deutschen Baugewerbes

Die richtigen Personalressourcen sind erfolgskritisch für die Umsetzung der Unternehmensstrategie. HR kann diese mit Hilfe der strategischen Personalplanung nachhaltig sicherstellen. Dabei gilt es die Herausforderungen des demographischen Wandels frühzeitig zu erkennen und mit den geeigneten Optionen zu adressieren. Der Arbeitskreis beschäftigt sich mit diesem in der Wissenschaft wie in der Praxis wenig beackerten Feld und hat sich die Klärung der folgenden Fragen vorgenommen:

  • Wie sieht eine gute strategische Personalplanung konkret aus?
  • Welchen Zweck verfolgt und welchen Nutzen bringt
    eine richtige strategische Personalplanung?

Dabei werden konkrete Lösungen sowie Prozesse und Instrumente
im internationalen Kontext diskutiert. Im Arbeitskreis kommen Personalstrategen und Controller aus großen Unternehmen mit Blick für den Gesamtkonzern und einzelne Geschäftsfelder ergänzt um die Expertise aus Arbeitswissenschaft und Beratung zusammen.

Leitung: 
Dr. Kai Berendes
Dynaplan AS

Ziel dieses Arbeitskreises ist die Entwicklung konkreter Vorschläge zur Stärkung der betrieblichen und betrieblich organisierten Vorsorge, um den zukünftigen Herausforderungen der demographischen Entwicklung besser Rechnung zu tragen.

Dabei geht es zum einen um die Frage, wie betriebliche Vorsorge gestaltet werden kann, um die Auswirkungen der demographischen Entwicklung abzumildern. Ein zweiter Themenschwerpunkt des Arbeitskreises befasst sich mit den Verknüpfungsmöglichkeiten von bestehenden Vorruhestandslösungen
und Altersversorgungs-systemen im Betrieb.

Der Arbeitskreis entwickelt Verbesserungsvorschläge zu den derzeit geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Leitung:
Michael Hennig,
Fidelity Worldwide Investment

Stellvertretung:
Rudolf Kast
Kast. Die Personalmanufaktur

Wissenschaftliche Begleitung:
Prof. Dr. Axel Börsch-Supan

Innovative Produkte und Dienstleistungen sind der Motor der Wirtschaft. Auch in Zeiten des demographischen Wandels. Daher wollen wir im neuen Arbeitskreis Innovation diese Fragen thematisieren:

  • Wie können Unternehmen auch mit weniger Personal ihre Innovationskraft weiterhin steigern?
  • Wie lässt sich die Innovationskraft kleiner, mittlerer und größerer Unternehmen (KMU) in Deutschland am besten fördern und unterstützen?

Im Fokus sind: Innovation, KMU und pragmatische Umsetzungen. Dafür treffen uns ca. 4 Mal im Jahr und schauen zusammen über den Tellerrand hinaus. Mit Spaß entwickeln wir Lösungen zur Stärkung der Innovationsfähigkeit der KMUs. Wir lernen voneinander sowie von Experten und bewerten in Pilottests den Nutzen unserer neuen Werkzeuge.

Leitung: 
Wencke Schwarz (>>> Menschen im Fokus <<<)

Vielfalt und Komplexität nehmen zu. Diversity Management bietet Lösungen, wie diese Entwicklung als Chance genutzt werden kann. Entscheidende Größen sind die Unternehmenskultur und die Diversity-Kompetenz der betrieblichen Akteure. Der Erfolg wird letztendlich an der Wirksamkeit und der gelebten Praxis gemessen.

Ziel des Arbeitskreises ist es, den Beitrag, den Diversity Management in einer sich wandelnden Arbeitswelt leisten kann, sichtbar zu machen.  Innovative Themen und Best Practice Beispiele von Quick-Wins bis zu langfristigen Strategieentwicklung werden aufgegriffen.


Die Mitglieder des Arbeitskreises:

  • fördern und pflegen den kollegialen Austausch und die Vernetzung
  • sie profitieren für die eigene Umsetzungspraxis
  • greifen aktuelle Themen und Trends auf
  • arbeiten an zukunftsorientierten Diversity-Strategien für die Lebens- und Arbeitswelt 4.0.
  • machen das Thema Diversity & Inclusion im Netzwerk ddn durch Kommunikationsimpulse und Handlungsempfehlungen sichtbar.

Steuerkreis:
Claudia Nies (Randstad Deutschland)
Denise Hottmann (Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG)
Gerd Duffke (Trumpf GmbH & Co. KG)

Die Arbeitswelt und die Sozialstruktur unseres Landes insgesamt befinden sich im Umbruch. Alternde Belegschaften, multiple Vereinbarkeitsaufgaben, Attraktivität für Fachkräftenachwuchs und Mitarbeiterorientierung - vieles in der Bewältigung dieser Herausforderungen hängt von einer funktionierenden Sozialwirtschaft ab, die sich selber durch diese Herausforderungen enorm unter Druck sieht. Mit weit über 5 Mio. Beschäftigten, hoher regionalökonomischer Bedeutung und einem Wachstumsmarkt "Gesundheit und Pflege" vor Augen, ist es ausgerechnet die Sozialwirtschaft, die an dieser Gestaltungsaufgabe in besonderer Weise mitträgt und zugleich von den anstehenden Veränderungen besonders betroffen ist: Hohe Anteile weiblicher und älterer Beschäftigter, hohe Teilzeitquote, hohe psychische Belastungen, schwindende Attraktivität der Berufe bei zunehmend unsicherer (Re-)Finanzierung. Das Demographie-Netzwerk e. V. (ddn) versteht sich als bundesweiter Multiplikator von Knowhow und Ideen zum Thema "Demographie in der Arbeitswelt". Den speziellen Herausforderungen der Sozialwirtschaft widmet sich der ddn-Arbeitskreis Sozialwirtschaft.

Leitung:
Prof. Dr. Berthold Dietz, Evangelische Hochschule Freiburg

Stellvertretung:
Rudolf Kast, Vorstandsvorsitzender ddn e.V.