Wenn nicht jetzt, wann dann - Virtuelles Arbeiten erfährt den „Corona“-Schub!

16.03.20

Die aktuelle Situation weist einmal mehr darauf hin, wie groß die Notwendigkeit einer Umstrukturierung der Arbeit ist. Zum einen sorgt Covid-19 für einen regelrechten Boom des Home-Office, worauf viele Unternehmen und Organisationen nicht ausreichend vorbereitet sind. Zum anderen zeigt die neue globale Peakon-Studie zur Mitarbeiterzufriedenheit, dass Deutschland im weltweiten Vergleich deutlich zurück liegt, woraus sich ein starker Innovationsbedarf ableiten lässt.

Das neuartige Covid-19-Virus stellt viele Unternehmen und Organisationen vor die Herausforderung, den Arbeitsalltag so anzupassen, dass MitarbeiterInnen zwar einer geringen Ansteckungsgefahr ausgesetzt sind, dennoch ihrer Arbeit nachgehen können. Die naheliegenden Möglichkeiten bieten hier Home-Office und virtuelles Arbeiten. Jedoch gehört das Arbeiten von Zuhause aus in Deutschland bisher eher zur Ausnahme.

Auch die Erhebung von Eurostat aus dem Jahr 2018 ergab, dass Deutschland hinsichtlich der Arbeit im Home-Office unter dem EU-Durchschnitt liegt. Demnach arbeiten nur 8,6 Prozent der deutschen Beschäftigten von Zuhause aus, während der EU-Durchschnitt bei 10,3 Prozent liegt. Besonders fortschrittlich dagegen zeigen sich die Niederlande mit 30,9 Prozent sowie Schweden mit 31,1 Prozent.

Der Wunsch nach mehr Flexibilität und Home-Office ist vorhanden, jedoch scheitert die Umsetzung hierzulande meist am Arbeitgeber. Folglich besteht hier Handlungsbedarf. Auch die globale Studie des dänischen Unternehmens Peakon deutet darauf hin, dass eine Umstrukturierung der Arbeitsweise in Deutschland erforderlich ist. Es wurden 80 Millionen Antworten aus Mitarbeiterumfragen aus über 160 Ländern untersucht. Die Auswertung ergab, dass ganze 23 Prozent der deutschen MitarbeiterInnen unmotiviert ihre Arbeit antreten. Im weltweiten Vergleich scheinen die deutschen gemeinsam mit den britischen Angestellten (22 Prozent) also am unmotiviertesten zu sein. Dies hängt vermutlich mit veralteten Strukturen und einer starren Mitarbeiterführung zusammen. So weisen Länder wie die USA und Dänemark mit einer anderen Kultur der Mitarbeiterführung, zum Beispiel durch mehr Entscheidungsfreiheit für Arbeitnehmer oder flexiblere Arbeitszeiten, auch eine höhere Arbeitszufriedenheit auf.

ddn möchte diese Ergebnisse und die aktuelle Situation zum Anlass nehmen, um noch einmal das Potenzial von moderneren Arbeitsstrukturen und virtuellen Arbeitsweisen zu betonen. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir innovative Ideen vorantreiben und neue Konzepte entwickeln, um auf diese veränderungsdynamischen Zeiten bestmöglich zu reagieren.  

Unser Partner des Deutschen Demografiepreises nextpractice setzt bereits auf Co-Kreativität und kollektive Intelligenz, um innovative Ideen und neue Formen der Zusammenarbeit und Führung in Unternehmen voranzutreiben. So unterstützt nextpractice die virtuelle Zusammenarbeit und nutzt digitale Möglichkeiten wie Web-Workshops, Live-Streamings und professionelle Kommunikations- und Projektmanagementplattformen.
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