Von der formalen zur verteilten Führung

23.09.19

Die Neuvermessung der Führung: Was bleibt, was kommt?

„Führung im Sinne einer Alleinherrschaft ist Geschichte. Einzelpersonen können nicht mehr alle anfallenden Aufgaben alleine stemmen. In einer so komplexen Welt wie der heutigen erweist sich dies als unmögliche Herausforderung. Die Lösung: Verteilte Führung“ sagt Hermann Arnold, Chairman und Mitgründer von Haufe-umantis im Interview mit Rudolf Kast, Vorstandsvorsitzender von Das Demographie Netzwerk e.V., im Wirtschaftsmagazin ‚netzwerk südbaden‘.

Hermann Arnold, versteht sich als Erforscher und Ermutiger neuer Formen der Zusammenarbeit und der Führung. Er ist Mitgründer und Präsident des Verwaltungsrates von Haufe-umantis, einem der weltweit führenden Anbieter von Software und Expertise im Bereich Talent Management.

Gemeinsam mit Kollegen und Kunden entwickelt er neue Ansätze für die Arbeitswelt der Zukunft. Das Einbeziehen von Mitarbeitern war für H. Arnold schon immer einer der zentralen Vorgehensweisen zur Schaffung einer Unternehmenskultur, die alle Mitarbeiter zur selbstständigen Gestaltung von Arbeitsvorgängen ermutigen sollte. Diese Art der Führung brachte dem Unternehmen im Endeffekt den ausschlaggebenden Strategiewechsel, als es darum ging eine neue Software und den passenden Markt zu generieren. In wichtigen Momenten gezielt Mitarbeiter involvieren und einen weniger aggressiven Führungsstil an den Tag legen, können u.A. die entscheidenden Schritte für den Erfolgsfaktor sein.    

Hermann Arnold referiert am 5. März 2020 zu diesem Thema beim Freiburger Unternehmer-Symposium im Hotel Dorint an den Thermen.

Welche Haltung zur modernen Führung in der heutigen Arbeitswelt notwendig ist und welche negativen Entwicklungen man verzeichnet, können Sie im Detail im angehängten Interview nachlesen.