Virtuelles Migrationsmuseum

27.08.18

Im „Virtuellen Migrationsmuseum“ durchlaufen Sie einzelne Gebäude einer Stadt. Sie können die Stadt erkunden und sehen, wie Migration die Gesellschaft prägt. Zudem wird der Wandel der Migrationsgesellschaft mithilfe einer Reise durch drei Zeitebenen dargestellt.

Es gibt insgesamt neun thematische Gebäude. Jedes Gebäude in dieser Stadt hat einen eigenen Themenschwerpunkt, zum Beispiel wird in der Schule Migration und Bildung thematisiert, und in der Fabrik steht die Arbeit im Mittelpunkt.

Zudem kann zwischen drei Zeitebenen gewechselt werden.

  1. Die erste Zeitebene umfasst die Jahre 1945-1973: Also von der Nachkriegszeit bis zum Ende der offiziellen Anwerbung von ArbeitsmigrantInnen
  2. Die zweite Zeitebene gibt einen Einblick in die Zeit von 1973 bis zum Fall der Berliner Mauer im Jahr 1989.
  3. Die dritte Zeitebene erstreckt sich von 1989 bis heute

Ziel des „Virtuellen Migrationsmuseums“ ist es aufzuzeigen, wie Migration unsere Gesellschaft, unsere Geschichte und unser Zusammenleben prägt. Das Thema Migration wird aus der Perspektive einer Einwanderungsgesellschaft betrachtet und Wissen über verschiedene Formen und Typen der Migration vermittelt. Das Museum setzt Impulse für ein neues multiperspektivisches Geschichtsnarrativ, das möglichst vielen Menschen die Teilhabe an der Geschichte ermöglicht und auch diejenigen zu Wort kommen lässt, die bis heute wenig gehört wurden.

Das "Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland" (DOMiD) ist ein Verein, der sich seit den 1990er Jahren dafür einsetzt, die Geschichte der Einwanderung nach Deutschland zu dokumentieren und zu vermitteln. Dazu wurde die Sammlung des Vereins nun aufbereitet und ist online im "Virtuellen Migrationsmuseum" zugänglich.

Hier gelangen Sie zum virtuellen Museum.