Soziales Engagement als Instrument der Personalentwicklung in Köln

11.02.15

Förderung von sozialem Engagement der Mitarbeiter als Strategie einer nachhaltigen, Demographie gerechten Personalplanung – dafür wirbt die Broschüre „Nicht irgendwann. Schon morgen“ des Netzwerks „Unternehmen – engagiert in Köln“.

Die Publikation fasst die Ergebnisse einer Unternehmensbefragung zu den Themen demographischer Wandel und Förderung von sozialem Engagement von Mitarbeiten zusammen, an der 140 Kölner Unternehmen jeder Größe aus unterschiedlichen Branchen teilgenommen haben.

Die Ergebnisse der Befragung zeigen: Der demographische Wandel wird von den  Unternehmen zwar als wichtiges Thema erkannt, dringender Handlungsbedarf in vielen Fällen jedoch noch nicht gesehen. Zahlreiche Unternehmen hätten zwar schon Maßnahmen ergriffen, um den demographischen Herausforderungen zu begegnen. Zukunftsweisende, innovative Instrumente, wie beispielhaft eine lebensphasenorientierte Personalentwicklung, würden jedoch noch die Ausnahme darstellen. Auch die strukturierte, systematische Weitergabe von Erfahrungswissen von älteren an jüngere Mitarbeiter erfolge bisher nur teilweise.

Auf Grundlage der Befragungsergebnisse empfehlen die Autoren, die Förderung von sozialem Engagement in der Personalentwicklung insbesondere älterer Mitarbeiter zu verankern. Davon würden nicht nur die Mitarbeiter sondern auch die Unternehmen in mehrfacher Weise profitieren: So fördere soziales Engagement unter anderem die Motivation und den Erhalt kognitiver Fähigkeiten. Unterstützt der Arbeitgeber aktiv das soziale Engagement seiner Angestellten, erhöhe dies die Identifikation mit dem Unternehmen und wirke sich positiv auf die Arbeitgeberattraktivität aus. 

Ein gewichtiges Argument angesichts des Facharbeitermangels – ausgelöst durch den demographischen Wandel. Zudem schaffe das unternehmerische Engagement für eine intakte Gesellschaft die Grundlage für weiteres erfolgreiches Wirtschaften. Diese Zusammenhänge würden von Unternehmen bislang nur in Ansätzen gesehen, heißt es in der Borschüre.

Weitere Ergebnisse und Praxisbeispiele aus Köln finden Sie hier in der Broschüre.