Reformen sind Daueraufgabe!

10.04.19

Reformen sind Daueraufgabe

Rund 30 geladene Gäste aus dem Kreis der Fördermitglieder und Sponsoren waren der Einladung zu einem exklusiven Business-Dinner am Vorabend der ddn-Mitgliederversammlung nach Frankfurt gefolgt. Doch für die Teilnehmenden stand weniger das Menü als vielmehr der Impulsgeber des Abends im Vordergrund – der ehemalige Bundesfinanzminister und Ministerpräsident Peer Steinbrück. Und bevor aufgetischt wurde, machte Steinbrück in gewohnt lebendiger Manier „Tabula rasa“. Allen voran bekam der amerikanische Präsident Donald Trump sein Fett weg, aber auch die Brexit-Befürworter oder die AfD. In gewohnt souveräner Manier spannte Steinbrück den Bogen von den globalen Themen über Europa bis zur deutschen Innenpolitik, von der er sich mehr Aktivität wünschte – gerade auch in Bezug auf die europäische Stabilitzät. Sein Vortragsthema „Innovation und Gestaltung des gesellschaftlichen Wandels“ legte er dabei weit aus, kam aber immer wieder auf einen Kernaspekt zu sprechen: Reformbereitschaft. „Reformen sind eine Daueraufgabe“, der wir uns auch dauerhaft stellen müssen“, so sein Credo. Das Publikum dankte es ihm mit Applaus und einer Reihe Nachfragen, sowohl zu aktuellen Themen als auch im Rückblick auf die Finanzkrise 2008/2009, die Steinbrück als Bundesfinanzminister in verantwortlicher Position erlebte.

Möglich gemacht hatte den Termin Christiane Stürtz-Deligiannis, scheidendes ddn-Vorstandsmitglied und ehemalige Abteiliungsdirektorin der ING-DiBa AG, wo Steinbrück ein Mandat als Vorstandberater hat. Dem „lieben Peer“ dankte sie herzlich und versprach einen baldigen Gegenbesuch im Berliner Büro von Steinbrück. Der ließ es sich nicht nehmen, bei zwei Gläsern Pinot Grigio noch einige Zeit nach dem Dinner in der Runde zu verweilen und wurde dabei immer wieder in angeregte Diskussionen verwickelt, bei der auch die eine oder andere Anekdote ausgetauscht wurde.