Per Gemeinderatsbeschluss zur ddn-Mitgliedschaft

13.02.14

Der Gemeinderat der Stadt Waldkirch hat den Beitritt der Kreisstadt zum Demographie Netzwerk ddn beschlossen. "Im ddn wollen wir mit anderen Mitgliedern aus dem wirtschaftlichen und kommunalen Bereich neue Ideen entwickeln, um den demographischen Wandel aktiv zu gestalten. Im Vordergrund steht für uns die Frage, wie wir für Unternehmen und Fachkräfte auch in Zukunft attraktiv bleiben können", erklärt Oberbürgermeister Richard Leibinger zum ddn-Beitritt. Bevölkerungsberechnungen zufolge wird in Waldkirch im Jahr 2030 jeder zweite Bewohner älter als 50 Jahre alt sein. 2009 lag das Durchschnittalter noch bei 46 Jahren. Aktuell zählt die baden-württembergische Gemeinde nordöstlich von Freiburg rund 21.000 Einwohner.

"Kommunen sind nicht nur Schauplätze des demographischen Wandels, sie nehmen auch selbst Einfluss auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen vor Ort. Im ddn haben wir deshalb den Arbeitskreis Kommunen und Wirtschaft für Generationen gegründet und freuen uns über die Mitwirkung von Städten, Kreisen und anderen Gebietskörperschaften", erläutert ddn-Vorstandsvorsitzender Rudolf Kast. In neuen Allianzen und kollegialer Beratung sieht Kast den Schlüssel, um flexibel auf die demographischen Herausforderungen zu reagieren. "Ob Ausbildungsverbünde oder regionales Standortmarketing - in Netzwerken kann gemeinsam eine Menge erreicht werden", so der ddn-Vorstandsvorsitzende.

Neben der Stadt Waldkirch sind bereits die Städte Mannheim und Melle sowie die Landeshauptstädte München und Wiesbaden Mitglied im Demographie Netzwerk, das mehrheitlich von Unternehmen getragen wird. Der Jahresbeitrag für Kommunen und andere Gebietskörperschaften beträgt 200 Euro im Jahr.

Mehr zu den Herausforderungen und Lösungsansätzen der Kommunen im demographischen Wandel hat ddn im Infopaket "Kommunen im demographischen Wandel" zusammengefasst.

Mehr zu den Zielen des ddn-Arbeitskreises "Kommunen und Wirtschaft für Generationen" erfahren Sie hier