Inspiration verbreiten

13.04.21

„Nicht das Bestehende verbessern, sondern den Herausforderungen ganz anders begegnen“ fünftes ddp-Initiatoreninterview mit Andreas Greve von nextpractice

 

 

nextpractice ist Partner des Deutschen Demografie Preises 2021 und Pate der Kategorie, in der ein Sonderpreis für das innovativste, überraschendste Projekt vergeben wird. Gleichzeitig stellt nextpractice die gleichnamige Plattform zur Verfügung, auf der sich Organisator*innen und Jury vernetzen und zusammenarbeiten. Im fünften Interview der kleinen Serie, in der sich die Impuls- und Ideengeber*innen hinter dem Preis vorstellen, erklärt Andreas Greve, Geschäftsführer der nextpractice GmbH, welche Rolle der Deutsche Demografie Preis für die aktuellen Herausforderungen für Arbeitswelt und Gesellschaft spielt und welche Projekte gute Chancen für den Sonderpreis haben.

 

 

Welche Ziele und Wünsche verknüpfen Sie als Partner mit dem Deutschen Demografie Preis 2021?

Aus unserer Sicht ist es Zeit für richtig gute neue Ideen, um den Herausforderungen in Arbeitswelt und Gesellschaft erfolgreich zu begegnen. Die Komplexität ist gestiegen und die Veränderungsdynamik groß. Manchmal kann man den Eindruck gewinnen, wir haben es verlernt, lustvoll gemeinsam kluge neue Lösungen zu entwickeln. Deshalb freuen wir uns, im Rahmen des Deutschen Demografie Preises mit auf die Suche nach „Best Practices“ oder „Next Practices“ zu gehen, um diese zu würdigen und als Inspiration für andere zu verbreiten – damit sich unsere (Arbeits-)Gesellschaft weiterentwickelt und lebensfähig bleibt.

 

Welche Rolle spielt Ihre Plattform für den Deutschen Demografie Preis 2021?

Wir haben mit unserer Plattform www.nextpractice-forum.de in den letzten Jahren eine Idee umgesetzt, die uns schon ganz lange umtreibt. Wir haben einen virtuellen Ort geschaffen, an dem sich Menschen zusammenfinden, um gemeinsam an neuen Lösungen für „Führung und Arbeit im Wandel“ zu arbeiten. Deshalb eröffnen wir an diesem virtuellen Ort viele Möglichkeiten und bündeln Methoden, die eine systematische Auseinandersetzung mit Zukunftsthemen ermöglicht. Und wir freuen uns über jede Initiative und Einzelperson, die sich hier vernetzt und neue Aktivitäten startet. Dass der ddp die Plattform nutzt, freut uns ganz besonders, weil dadurch tolle neue Impulse zu erwarten sind.

 

Sie sind Pate einer spannenden Kategorie, nämlich derjenigen, in der ein Sonderpreis für die überraschendste Projektidee vergeben wird.  Welche Themen halten Sie für besonders innovativ in Bezug auf den demografischen Wandel?

Seit nunmehr über 25 Jahren beschäftigen wir uns mit dem Thema Veränderung und Wandel in Wirtschaft und Gesellschaft. Unser Unternehmensname „nextpractice“ ist Programm. Wir hinterfragen und analysieren jedes Veränderungsanliegen unserer Kunden dahingehend, ob das Vorhaben wirklich an der Ursache ansetzt und die gewünschte Veränderung auch tatsächlich am nachhaltigen Wohl der Organisation orientiert ist. Insofern freuen wir uns besonders über Einreichungen, die überraschend sind. Die nicht nur das Bestehende optimieren oder verbessern, sondern den Herausforderungen in Bezug auf den demografischen Wandel ganz anders begegnen. Die Idee sollte „innovativ“ sein, das Thema spielt dabei nicht die ausschlaggebende Rolle. „Anders“ statt „besser“ ist in dieser Kategorie gefragt.

 

Hier gelangen Sie zum ersten Interview mit Markus Heinen, Leiter People Advisory Services bei EY, in dem er die Chancen der Digitalisierung für die Herausforderungen des demografischen Wandels beschreibt.

Hier gelangen Sie zum zweiten Interview mit Sebastian Harrer, Director Human Resources bei ING Germany und Pate der Kategorie "New Work, zum Leben erweckt", über den Zusammenhang zwischen New Work und Demografie.

Hier gelangen Sie zum dritten Interview mit Dr. Katrin Krömer, Jury-Vorsitzende und Head of HR Development bei DB, in dem sie über die Bedeutung von Diversity in Unternehmen spricht.

Hier gelangen Sie zum vierten Interview mit Frank Kohl-Boas, Jury-Vorsitzender in der Kategorie "Lernen, ein Leben lang" und verantwortlich für Personal und Recht bei der ZEIT, in dem er erklärt, warum lebenslanges Lernen so wichtig ist.

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