Mittelstandskongress beleuchtete Zukunftsfähigkeit europäischer Unternehmen

11.10.13

Am Mittwoch fand im Kongresszentrum Konzerthaus Freiburg der 9. Freiburger Mittelstandskongress zum Thema "Zukunft Unternehmen: Mitten in Europa" statt. Über 450 Unternehmensvertreterinnen und -vertreter sowie Expertinnen und Experten zur "Zukunft der Arbeit" diskutierten über künftige Herausforderungen und Erfolgsfaktoren europäischer Unternehmen. Neben Vorträgen und einer Podiumsdiskussion bot der Kongresstag Gelegenheit zum Austausch über gute Ansätze mittelständischer Unternehmen.

Die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) hat unter Beteiligung des Demographie Netzwerks (ddn) die Themen des Kongresses maßgeblich mitgestaltet. Mit praxisnahen Angeboten unterstützt die Initiative insbesondere kleine und mittlere Unternehmen dabei, ihre Unternehmenskultur mitarbeiterorientiert zu gestalten. "Unternehmen in Europa können nur zukunftsfähig sein, wenn sie auch in ihre Personalpolitik investieren und diese innovativ gestalten", sagte Kongress-Moderator Rudolf Kast, ddn-Vorstandsvorsitzender und INQA-Themenbotschafter "Wissen & Kompetenz". "Lebenslanges Lernen, Gesundheitsmanagement und Personalgewinnung sind hierbei zentrale Herausforderungen. Der Freiburger Mittelstandskongress leistet hier einen wertvollen Beitrag, weil er den Erfahrungsaustausch zwischen den Unternehmen unterstützt."

 



Nach der Begrüßung und einem einführenden Eröffnungsvortrag von Peter Friedrich, Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten des Landes Baden-Württemberg, gingen die Expertinnen und Experten in verschiedenen Vorträgen Fragen zum Thema "Zukunft der Arbeit" nach: Welche Rolle spielt Gestaltung von Vielfalt in Unternehmen für den Standort Deutschland? Wie sieht die Personalgewinnung der Zukunft aus? Wie können Unternehmen zur Gesundheit ihrer Beschäftigten beitragen? Und: Wie kann die digitale Entwicklung für die (Weiter-) Bildung genutzt werden? 

Mit dabei war unter anderem Dr. Natalie Lotzmann, Themenbotschafterin "Gesundheit" der Initiative Neue Qualität der Arbeit. In ihrem Vortrag ging sie auf die Zukunft des Gesundheitsmanagements in Unternehmen ein: Wie muss das "Gesundheitsmanagement 3.0" aussehen, damit Beschäftigte gesund und damit motiviert sind? "Psychomentale Belastungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nehmen zu. Gesunde und resiliente Beschäftigte bringen jedoch nachhaltig mehr Motivation, Leistung und Innovationskraft ins Unternehmen ein", sagte Dr. Natalie Lotzmann in Freiburg. "Kluge Unternehmen schaffen deshalb Rahmenbedingungen, in denen sich Menschen wohlfühlen und sich zum Nutzen des Unternehmens entfalten können."

Ein wichtiges Ziel der Veranstaltung war es auch, Möglichkeiten zum Austausch und gegenseitigen Kennenlernen zu geben. So gab es neben dem Kongressprogramm eine Vielzahl an Informationsständen. Am Stand des ddn und der Initiative Neue Qualität der Arbeit konnten sich die Besucherinnen und Besucher über die vielfältigen Aktivitäten und praxisnahen Angebote der Initiative informieren und sich mit Akteuren aus der Region vernetzen. Die nächsten regionalen Praxisforen von INQA und ddn finden am 15.10. in Erfurt und am 8.11. in Bremen statt. Mehr Informationen zum Programm und zur Anmeldung erhalten Sie hier.