Junge Frauen für den Beruf immer mobiler

14.08.14

Zur Ausübung ihres Jobs nehmen junge Frauen in Deutschland immer häufiger hohe Mobilitätsanforderungen in Kauf. Laut Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung haben 61 Prozent der zwischen 1971 und 1980 Geborenen bereits Mobilitätserfahrungen durch Fernpendeln, häufige beruflich bedingte Übernachtungen oder Umzüge gesammelt. Bei Frauen, die zwischen 1961 und 1970 geboren wurden, beträgt der Vergleichswert nur rund 39 Prozent. Im Gegensatz dazu verharrte der Wert gleichaltriger Männer auf einem Niveau von rund 50 Prozent.

Als Ursache für den starken Zuwachs bei den Frauen gilt die gestiegene Arbeitsmarktintegration hochqualifizierter weiblicher Erwerbstätiger, gerade auch in höhere hierarchische Ebenen. Immer mehr Frauen sind in stark spezialisierten Berufen tätig und besetzen zunehmend Stellen mit hohen Qualifikationsanforderungen, die räumliche Mobilität erfordern. Die gestiegene Mobilität kann auch dazu beitragen, den Fachkräftemangel abzufedern.