Gruezi, bonjour, bun di und ciao ddn Schweiz

13.09.13

In St. Gallen wurde ddn Schweiz gegründet
Dortmund/St. Gallen, 27.08.2013: Das Demographie Netzwerk ist ab sofort ein internationales Netzwerk. Denn am 26.08.2013 erfolgte die Gründung des Demographie Netzwerks Schweiz (ddn Schweiz) im Rahmen des 9. WDA Forums 2013. Sie ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen ddn Deutschland und der World Demographic & Ageing Forum AG (WDA) in St. Gallen.

„Der demographische Wandel ist ein globales Thema. Deshalb brauchen wir auch den internationalen Austausch“ beschreibt ddn Vorstand Christian Werner die Motivation für diesen Schritt. „Wir können bestehende Erfahrungen und Erfolgsbeispiele der Entrepreneure und Experten aus dem ddn e.V. einbringen. Durch unterschiedliche Kulturen und Systeme lernen wir voneinander. ddn Schweiz ist auf diesem Weg ein erster wichtiger Schritt“ so der global Verantwortliche für Strategische Personalplanung der Allianz, der die Internationalisierung des ddn verantwortlich voranbringt. Die nächste Etappe ist schon konkret terminiert: Im Februar 2014 wird in Berlin die internationale ddn Konferenz „Human Economy“ stattfinden, auf der Personalverantwortliche und Experten aus aller Welt über die Herausforderungen der Zukunft in der Arbeitswelt sprechen werden. „Es wird ein spannendes Programm geben, um vor allem über die nachhaltigen Perspektiven und neuen Wege zu sprechen“, so Werner. 

Stefan Wild, Director beim WDA, sieht in der grenzüberschreitenden Kooperation eine große Chance, das Thema Demographie stärker in der Schweizer Politik und Wirtschaft zu verankern. „Als ddn Schweiz werden wir dafür werben, die schweizerische Anlaufstelle und Plattform zu sein, die den demographischen Wandel weiter erforscht und mit großen und kleinen Unternehmen innovative Lösungen sucht“. 

Ähnlich sieht das Günter Pfeiffer, Gründer des Demographie Forum Schweiz (DFS). Geschaffen wurde das DFS als Zusammenschluss von Unternehmen, die gemeinsam Wege zur Bewältigung des demographischen Wandels entwickeln und ihre Machbarkeit bewerten. Ab sofort werden DFS und seine Mitglieder als ddn Schweiz auftreten. „Als ddn Schweiz wollen wir künftig stärker in die Öffentlichkeit gehen und eine aktivere Rolle in der öffentlichen Debatte spielen. Wir wollen die Frage, wie die Schweiz den demographischen Wandel bewältigen kann, stärker in den vorpolitischen, gesellschaftlichen Raum tragen“ erläutert er. Von der Kooperation mit ddn Deutschland verspricht sich Pfeiffer wertvolle Anregungen und Austausch. Allerdings weiß er auch: „Wir brauchen für die Schweiz auch eine Lösung, die zu den hiesigen Rahmenbedingungen passt.“

Für beide Demographie Netzwerke hat die Kooperation handfeste Vorteile. Ihre Mitglieder erhalten Zugang zur wissenschaftlichen Expertise in beiden Ländern und können sich darüber hinaus grenzüberschreitend in den thematischen Arbeitskreisen austauschen. Abschließend sieht Werner einen weiteren Aspekt: „Es ist natürlich auch eine Bestätigung der Arbeit des ddn e.V. seit 2006, dass sich die Schweizer Kollegen für eine Kooperation auf hohem Niveau entschieden haben“.

Mehr Informationen unter www.demographie-netzwerk.de.

Das Demographie Netzwerk ddn e.V. ist ein Zusammenschluss von über 370 Unternehmen und Institutionen, die gemeinsam Verantwortung für über zwei Millionen Beschäftigte tragen. ddn wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert und ist in der Demografiestrategie der Bundesregierung verankert. Pressekontakt: Pascal Frai, Pressereferent ddn, Telefon: 0231.9071-2818, E-Mail: frai@ddn-netzwerk.de, Weitere Informationen unter http://demographie-netzwerk.de.

Die INITIATIVE NEUE QUALITÄT DER ARBEIT ist eine gemeinsame Initiative von Bund, Ländern, Verbänden und Institutionen der Wirtschaft, Gewerkschaften, Unternehmen, Sozialversicherungsträgern und Stiftungen. Ihr Ziel: mehr Arbeitsqualität als Schlüssel für Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland. Dazu bietet die im Jahr 2002 ins Leben gerufene Initiative inspirierende Beispiele aus der Praxis, Beratungs- und Informationsangebote, Austauschmöglichkeiten sowie ein Förderprogramm für Projekte, die neue personal- und beschäftigungspolitische Ansätze auf den Weg bringen. Weitere Informationen unter www.inqa.de.