Forschungsprojekt „MofAPro“

13.01.21

ifaa erforscht in einem Projektkonsortium mobiles, zeitflexibles Arbeiten im Produktionsbereich von KMU in Ostdeutschland

 

Statement Jörg Monsig, Geschäftsführer, Lang Metallwarenproduktion Neubrandenburg GmbH

„Als Arbeitgeber in einer strukturschwachen Region stehen wir mit anderen Unternehmen im großen Wettbewerb um Fachkräfte. Mit flexibler Arbeitsgestaltung und dem verstärkten Einsatz von Technologie möchten wir dieser Herausforderung begegnen, um zum Beispiel den Bedarfen einer heterogenen Belegschaft gerecht zu werden.“

Statement Dr. Anika Peschl, Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektleitung, ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V.:

„Nicht nur während der Corona-Pandemie haben sich die Vorteile mobilen Arbeitens (z. B. Aufrechterhaltung des Betriebs trotz Kontaktbeschränkungen) sowie zeitflexiblen Arbeitens (z. B. die Abfederung von Auftragsschwankungen) gezeigt, sondern auch davon unabhängig können flexible Arbeitsformen zur Produktivitätssteigerung und zur Fachkräftesicherung beitragen. Die Chancen mobilen, zeitflexiblen Arbeitens werden bisher allerdings überwiegend im administrativen Bereich genutzt.“

Projektbeschreibung:

Das Projekt „MofAPro – mobiles und zeitflexibles Arbeiten in der Produktion von KMU der ostdeutschen Metall- und Elektroindustrie“ startete im September 2020 und hat eine Laufzeit von zwei Jahren. Das Projektkonsortium strebt die Identifikation praxistaugliche Gestaltungs- und Umsetzungsmöglichkeiten für eine Flexibilisierung der Produktionsarbeit mittels vernetzter Digitalisierung und unter besonderer Berücksichtigung mobiler, zeitflexibler Arbeit an. Die anvisierten Ergebnisse des Projekts sind einsatzfähige Prototypen von Cloud-basierten Assistenzsystemen zur Umsetzung des Vorhabens in den Pilotunternehmen und eine praxisorientierte Umsetzungshilfe zur Unterstützung von Unternehmen mit ähnlichen Zielsetzungen.

Projektkonsortium: ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V., Düsseldorf (Konsortialführer), Vote2Work GmbH, Rostock (technische Entwicklung) Lang Metallwarenproduktion Neubrandenburg GmbH, Woldegk (Pilotunternehmen) und der SMT ELEKTRONIK GmbH, Dresden (Pilotunternehmen) verantwortlich.

Der Transfer der Projektergebnisse wird von Das Demographie Netzwerk e. V. (ddn), vom AGV NORD Allgemeinen Verband der Wirtschaft Norddeutschlands e. V., dem Verband der Nordwestdeutschen Textil- und Bekleidungsindustrie e. V. sowie der Offensive Mittelstand (OM) unterstützt.

Dieses Forschungs- und Entwicklungs­projekt wird im Rahmen des Programms „Zukunft der Arbeit“ (Förder­kenn­zeichen: 02L19A500) vom Bundes­ministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europä­ischen Sozial­fonds (ESF) gefördert und vom Projekt­träger Karls­ruhe (PTKA) betreut. Die Verant­wortung für den Inhalt dieser Veröffent­lichung liegt bei den Autoren.
 

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie hier.

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