Diversity als Chance

26.11.12

„Diversity-Management ist Chefsache“, sagte Maria Böhmer, Staatssekretärin bei der Bundeskanzlerin, auf der Diversity Konferenz 2012 in Berlin. Diese Haltung spiegelt sich allerdings noch nicht in allen deutschen Betrieben wider. Nur 30 Prozent der deutschen Unternehmen verfügen bislang über eine Diversity-Strategie*. Und das, obwohl der demographische Wandel Unternehmen schon heute dazu zwingt, für mehr Vielfalt zu sorgen. Konnten Unternehmen früher aus einer Vielzahl von Bewerbern wählen, haben sie heutzutage oft Schwierigkeiten, ihren Fachkräftebedarf zu sichern und qualifizierte Fachkräfte durch attraktive Arbeitsmodelle langfristig an sich zu binden. 

 



Zu einem Diversity-Konzept gehöre auch ein gutes Altersmanagement, sagt Victoria Büsch, ddn Vorstandsmitglied, auf der Konferenz. Dabei geht es um mehr, als nur um die bloße Gestaltung des Übergangs zur Rente. Damit es gelingt, muss die Generation 50+ besser ins Erwerbsleben integriert werden. Insbesondere die konsequente Nutzung der Kompetenzen der Generation 50+ kann einen wertvollen Beitrag dazu leisten, dem prognostizierten Fachkräftemangel entgegenzuwirken. 

Wie gutes Altersmanagement aussehen kann, zeigt das Wissen und die Erfahrung der ddn Mitgliedsunternehmen. ddn macht sie für die Unternehmenspraxis nutzbar  - das reicht von einer alter- und alternsgerechte Personalpolitik bis hin zur physischen und psychischen Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 

* Hinter Vielfalt in Unternehmen steckt oft ein Konzept, das mit „Diversity“ bezeichnet wird. Es nutzt die Unterschiede unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die positive Entwicklung des Unternehmens. Unternehmen, die das Konzept zum Bestandteil ihrer Personalstrategie machen, schätzen und fördern Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Orientierung.