Deutsche Großstädte mit starkem Bevölkerungszuwachs

04.02.15

Deutschlands Großstädte sind in den letzten Jahren deutlich gewachsen. Wie das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) errechnet hat, verzeichnete Berlin zwischen 2011 und 2013 einen durchschnittlichen Zuwachs von 43.000 Einwohnern pro Jahr. Dahinter folgen München (22.600), Hamburg (13.600) und Frankfurt (11.500).

Insbesondere die ‚Gateway Cities‘ Berlin, München, Hamburg, Frankfurt und Stuttgart weisen hohe Zuwanderungsgewinne aus dem Ausland auf. „In diesen Städten lassen sich rund drei Viertel des Bevölkerungswachstums auf internationale Zuwanderung zurückführen“, erklärt Susanne Stedtfeld vom BiB. Im Gegenzug beziehen die ebenfalls stark gewachsenen Städte Leipzig (10.000), Dresden (6.400) und Münster (6.000) ihre Bevölkerungsgewinne ganz überwiegend aus Binnenzuwanderung.

Zugewinne aus Wanderungsbewegungen sind der wichtigste Grund für großstädtisches Bevölkerungswachstum. Zwar beeinflusst auch die natürliche Entwicklung, die sich durch Geburten und Sterbefälle ergibt, das Bevölkerungsgeschehen - im Vergleich zu Wanderungen spielt sie jedoch eine weit weniger wichtige Rolle.