ddn-Zukunftswerkstatt setzt Startschuss für neue Wissensangebote

27.02.13

Generationenvielfalt ist per se ist noch kein Garant für produktive Teamergebnisse. Werden jedoch vorab die richtigen Weichen gestellt, können Unternehmen beispielsweise von gesteigerter Kreativität und höherer Innovationsfähigkeit profitieren. Dieses Fazit stand am Ende der 3. Zukunftswerkstatt "Hochleistung durch Generationenvielfalt" von ddn und SAP in St. Leon-Rot.

 



In Vorträgen und Workshops wurde am 25. Februar herausgearbeitet, dass insbesondere dem Top-Management eine große Verantwortung dafür zukommt, ob altersgemischte Teams erfolgreich funktionieren. So sei es Aufgabe der Unternehmensleitung, eine positive Haltung zu Altersdiversität vorzuleben und vorherrschende Altersstereotype aufzubrechen. 

Bereits durch die bewusste Teamzusammenstellung und geeignete Führungsstile wie etwa der transformationalen Führung gelte es das Risiko zu minimieren, dass sich in altersgemischten Organisationseinheiten Subgruppen bilden, stellte Prof. Dr. Heike Bruch, ddn-Vorstandsmitglied und Direktorin des Instituts für Führung und Personalmanagement an der Universität St. Gallen heraus. Wichtig sei zudem, für verbindende Teamelemente zu sorgen und verstärkt teambasierte Anreizsysteme zu nutzen.

Aktuelles Know-How aus der Forschung wurde im Rahmen der ddn-Zukunftswerkstatt durch Praxisworkshops ergänzt. So stellten die ddn-Mitgliedsunternehmen SAP AG, BMW AG, ZF Friedrichshafen AG und ING-DiBa ihre Erfahrungen und Best-Practice-Ansätze vor. Deutlich wurde, dass altersgemischte Teams besonderer Rahmenbedingungen bedürfen und insbesondere auf Führungskräfte zahlreiche neue Herausforderungen zukommen. 

Die Erkenntnisse und den Schwung der Zukunftswerkstatt lässt ddn in mehrere konkrete Aktivitäten münden: So fiel im Rahmen der Zukunftswerkstatt der Startschuss für gleich zwei neue Arbeitskreise. 
Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP) wird ddn einen Arbeitskeis zu Altersgemischten Teams anbieten. Unter der Leitung von Dr. Sascha Armutat wird der Arbeitskreis bereits im Mai seine Auftaktsitzung haben. Die Weichen gestellt wurden zudem für einen neuen ddn-Arbeitskreis "Diversity" unter der Leitung von Vorstandsmitglied Uta Sanchez-Mayoral. Hinzu kommt ein Future Lab unter der Leitung von Prof. Dr. Heike Bruch. 

"Mit den neuen Angeboten wollen wir unseren Mitgliedern weitere spannende Instrumente an die Hand geben, um die Herausforderungen des demographischen Wandels im Verbund mit anderen Unternehmen erfolgreich zu meistern", freut sich ddn-Geschäftsführer Dr. Rainer Thiehoff über die Ergebnisse der 3. Zukunftswerkstatt.