ddn gründet 19. Regionalnetzwerk

28.01.15

Bundesweit regional präsent zu sein, um Unternehmen und Verbänden ortsnah und problemspezifisch bei der Gestaltung des demographischen Wandels zu unterstützen - diesem Ziel ist ddn mit der Gründung des ddn-Regionalnetzwerks Ulm-Biberach einen weiteren Schritt näher gekommen. 

Auf Einladung  sechs führender Verbände und Firmen aus der Region trafen sich am 26. Januar 2015  rund 100 Vertreter ortsansässiger Organisationen und Unternehmen unterschiedlichster  Branchen in Ehingen bei Ulm zur Auftaktveranstaltung des 19. ddn Regionalnetzwerks. Es soll nach dem Willen der Initiatoren  eine lokale Plattform für den regelmäßigen Erfahrungs- und Wissensaustausch zu Fragen rund um den demographischen Wandel bieten. Zu den Gründungsmitgliedern gehören die AOK Ulm-Biberach, die Liebherr-Werk Ehingen GmbH, die Agentur für Arbeit Ulm, die Landesvereinigung Baden-Württembergischer Arbeitgeberverbände e.V., die Gewerkschaft ver.di Ostwürttemberg-Ulm und die Volksbank Ulm-Biberach.

"Neben bewährten Methoden sollten  Unternehmen neue Ideen entwickeln, um die Auswirkungen des demographischen Wandels und des drohenden Fachkräftemangels zu bewältigen", sagte Dr. Sabine Schwenk, Geschäftsführerin der AOK Ulm-Biberach und Hauptinitiatorin des neuen ddn Regionalnetzwerks. "Das neue ddn Regionalnetzwerk bietet jetzt eine Plattform, diese Ideen zu entwickeln und ihre Praxistauglichkeit zu diskutieren."

"Wir müssen den demographische Wandel als Chance begreifen", bestärkte ddn Vorstandsvorsitzender Rudolf Kast als Redner auf der Auftaktveranstaltung die Mitglieder des jüngsten ddn Regionalnetzwerks in ihrem Engagement. Als demographische Schwerpunktthemen ihrer Region identifizierten die Firmen- und Verbandsvertreter bei ihrem ersten Treffen Fachkräftemangel, Zuwanderung, Arbeitgeberattraktivität und alternsgerechte Arbeitsplätze sowie Qualifizierung und Wissenstransfer. Zu diesen Handlungsfeldern werden  jetzt Arbeitsgruppen gebildet.