Benchmarking der Demografiefestigkeit

13.03.20

Der Ansatz »Demografie-Benchmarking« wurde im Rahmen Projekten, die vom ESF und dem Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie Rheinland-Pfalz gefördert wurden, entwickelt und 2013-2018 in insg. 58 Unternehmen der Sozialwirtschaft und des Handwerks eingesetzt.
Wesentliche Erkenntnisse waren:

  1. Die Messung zahlreicher Aspekte guter Arbeitsbedingungen erzielt eine große Sensibilisierung bei Leitung und Mitarbeiterschaft.
  2. Durch die Mitarbeiterbefragung sowie gemeinsame Workshops wird eine hohe Aktivierung erreicht, so dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leicht für Veränderungsprojekt gewonnen werden können.
  3. Durch partizipativ entwickelte und erfolgreich umgesetzte Veränderungsprojekte können Arbeitsbedingungen verbessert und die Arbeitszufriedenheit teils erheblich gesteigert werden.
  4. Unternehmen mit attraktiven Arbeitsbedingungen gelingt es deutlich besser, Fach- und Nachwuchskräfte zu finden, Fachkräfte im Beruf und im Unternehmen zu binden sowie sie nachhaltig beschäftigungsfähig zu erhalten.


Mit diesem Konzept kann dieser Ansatz in einem (regionalen) Netzwerk aus Unternehmen eingesetzt werden, um sowohl einzelbetrieblich Verbesserungen umzusetzen als auch auf einer einheitlichen Datengrundlage gemeinsam an identifizierten Entwicklungsbedarfen zu arbeiten. Das Konzept sieht bislang nur einen groben Rahmen vor, der mit Netzwerkpartnern verfeinert und für die eigenen Bedarfe angepasst werden kann.

 

Weitere Informationen sind angehängt.

 

Für weitere Informationen und bei Fragen wenden Sie sich bitte an Dr. Frank Eierdanz.

Institut für Technologie und Arbeit e. V.
an der TU Kaiserslautern (ITA)
Dr. Frank Eierdanz
frank.eierdanz@ita-kl.de

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