AusBILDUNG wird was – Spätstarter gesucht

26.02.13

Stehen jungen Erwachsenen über 25 noch Wege zur Qualifizierung offen? Ja, verkünden das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Bundesagentur für Arbeit. Die neue Kampagne„AusBILDUNG wird was – Spätstarter gesucht“ hat zum Ziel, in den nächsten drei Jahren 100.000 junge Erwachsene zwischen 25 und 35 in eine betriebliche Erstausbildung zu vermitteln. 

 


Sowohl Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen als auch Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, weisen mit Blick auf den demographischen Wandel und den sich abzeichnenden Fachkräftemangeldarauf hin, dass sich eine Berufsausbildung auch für 25-Jährige noch lohnt. Schließlich liegen vor diesen jungen Menschen noch 30 bis 40 Erwerbsjahre. Da sich der Fachkräfte- und Nachwuchsmangel bereits jetzt bemerkbar macht, werden die derzeit 300.000 Arbeitslosen zwischen 25 und 35, die keine Berufsausbildung haben, dringend gebraucht. 

ddn begrüßt die Initiative „AusBILDUNG wird was – Spätstarter gesucht“. Ergänzend dazu ist aber auch eine generationenübergreifende Politik vonnöten, die ältere Arbeitnehmer in Unternehmen kontinuierlich fort- und weiterbildet. Welche Mittel und Möglichkeiten Unternehmen in den Bereichen Personalentwicklung und Fachkräftesicherung offen stehen, wird regelmäßig in den beiden ddn-Arbeitskreisen „Strategische Personalplanung“ und „Qualifizierung, Weiterbildung, Lernen“ diskutiert.