Ältere Beschäftigte werden zum Motor des Arbeitsmarktes

08.02.13

Der zweite Fortschrittsreport des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales beschäftigt sich mit altersgerechter Arbeitsplatzgestaltung und Arbeitsorganisation. Der Report zeigt: Ältere Beschäftigte werden zunehmend zum Motor des deutschen Arbeitsmarktes. Doch die Arbeitswelt muss sich noch stärker auf die Bedürfnisse der Älteren einstellen. Dazu gibt es zahlreiche gute Beispiele und viele ermutigende Initiativen. 

Der Report analysiert wichtige Trends zur Arbeitswelt Älterer, informiert über neuste wissenschaftliche Erkenntnisse und weist auf gute Praxisbeispiele hin. Deutlich wird: Ältere Beschäftigte werden zunehmend zum Motor des deutschen Arbeitsmarktes. Seit 2005 gibt es in der Altersgruppevon 55 bis 64 Jahren 1,8 Millionen mehr Erwerbstätige. Auch arbeiten schon 55 Prozent der älteren Beschäftigten in Betrieben, die spezielle Maßnahmen für Ältere anbieten.Ältere sind leistungsfähig und sie werden gebraucht. Ältere wollen bei ihrer Arbeit gefordert, aber nicht überfordert werden. Sie können besser mit Stress umgehen und sind mit ihrer Arbeit zufriedener als Jüngere. Ältere wünschen sich zugleich mehr Selbstständigkeit am Arbeitsplatz. Der Report zeigt auch: Während körperlich schwere Arbeit seit den 1990er Jahren abgenommen hat, haben hohes Arbeitstempo und Termindruck zugenommen, gleichfalls Arbeit zu außergewöhnlichen Arbeitszeiten. Die Arbeitswelt muss sich daher noch stärker auf die Bedürfnisse der Älteren einstellen. Hier sind alle Beteiligten gefordert. Der Fortschrittsreport zeigt, dass es schon zahlreiche gute Beispiele und viele ermutigende Initiativen gibt.

Den Fortschrittsreport Altersgerechte Arbeitswelt" können Sie hier herunterladen.