ddn-Fachveranstaltung: Neue Wege für die betriebliche Altersversorgung

Betriebliche Lösungen helfen, den demographischen Wandel abzufedern, 19.10.2010


Um eine solide Alterssicherung zu gewährleisten müssen sich sowohl die Arbeitgeber wie auch die Arbeitnehmer umstellen und kreativ werden. Die betriebliche Vorsorge gehört dabei zu den wichtigsten Instrumenten der betrieblichen Personalpolitik und hilft, die Folgen des demographischen Wandels insbesondere im Alter abzufedern. Dieses Fazit stand am Ende der kürzlich durchgeführten ddn-Fachveranstaltung „Betriebliche Vorsorge im demographischen Wandel“ in St. Leon-Rot. Veranstaltet wurde sie von der ddn-Regionalgruppe Metropolregion Rhein-Neckar in Kooperation mit Allianz Pension Partners GmbH. Die Veranstaltung verknüpfte somit die Fachthemen des ddn-Arbeitskreises „betriebliche Zukunfts- und Alterssicherung“ mit den Regionalnetzwerken des ddn.

In den Räumen der SAP AG referierten Dr. Anette Reil-Held, Mannheimer Forschungsinstitut Ökonomie und Demographischer Wandel (MEA), Stephanie Lomb, Leiterin der Abteilung Soziale Sicherung und Altersvorsorge beim Bundesarbeitgeberverband Chemie e.V. sowie Antonie Walz, Leiterin Benefits bei der Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA über die Zukunft der Betrieblichen Altersvorsorge.

Die Vielfalt der Instrumente der betrieblichen Altersvorsorge machte Stefanie Lomb in ihrem Erfahrungsbericht aus dem Tarifvertrag Demographie der chemischen Industrie deutlich. Danach stößt die tarifliche Altersvorsorge bundesweit auf das größte Interesse, gefolgt von den Modulen Langzeitkonten, Berufsunfähigkeit und Altersteilzeit.

Dass sich Investitionen in die Altersvorsorge auszahlen, machte Antonie Walz am Beispiel „Flexi-Plus-Konto“ bei Michelin deutlich. Das Langzeitkonto, das sowohl von Arbeitgeber- wie von Arbeitnehmerseite bespart wird, erweise sich nicht nur als kostengünstige Alternative für den Wegfall von bisherigen Frühverrentungsmöglichkeiten, es steigere auch die Attraktivität des Unternehmens für potentielle Bewerber und Beschäftigte. Den Arbeitnehmern bringe es zudem eine attraktive Rendite bei hoher Sicherheit und gleichzeitiger Flexibilität.

„Die Veranstaltung hat zwar gezeigt, dass jedes Unternehmen individuelle Lösungen benötigt. Dennoch konnten zahlreiche Anregungen für Instrumente der Altersvorsorge, dessen Kosten sowie Möglichkeiten der Anreizgestaltung und internen Kommunikation gegeben werden“, freute sich Marcel Basedow, Leiter des ddn-Arbeitskreises „betriebliche Zukunfts- und Alterssicherung“ und Geschäftsführer der Allianz Pension Partners GmbH im Nachgang zur Fachveranstaltung, die von ihm und ddn-Vorstandsmitglied Dr. Natalie Lotzmann moderiert worden war. Aufgrund des Erfolges der Fachveranstaltung soll diese in Zusammenarbeit mit den ddn-Regionalnetzwerken noch in weiteren Städten wiederholt werden.




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