Beiratsmitglieder

Dr. Karl Kuhn
ehemaliger leitender Wissenschaftlicher Direktor und Senior Policy Adviser bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
bis März 2010 ddn-Vorstandsmitglied
„Man muss sich einen Stecken in der Jugend schneiden, damit man im Alter daran gehen kann"
Konfuzius

Eberhard Ulich
Prof. Dr.phil habil., Dr.rer.nat.h.c
Seniorpartner des Instituts für Arbeitsforschung und Organisationsberatung
Berufserfahrung:
- 1972 bis 1997
Ordinarius für Arbeits- und Organisationspsychologie, ETH Zürich, Direktor des Instituts für Arbeitspsychologie - 1991 bis 1998
zusätzlich Leiter des Zentrums für Integrierte Produktionssysteme der ETH - Seit Oktober 1997
Seniorpartner des Instituts für Arbeitsforschung und Organisationsberatung - 2000 - 2007
wissenschaftlicher Leiter des Europäischen Unternehmensnetzwerkes 'Enterprise for Health' - Seit 2003
Präsident der Stiftung Arbeitsforschung
Tätigkeits- / Forschungsschwerpunkte:
Arbeitsgestaltung und Organisationsentwicklung
Arbeitszeitmodelle
Gesundheitsmanagement in Unternehmen
ca. 500 Publikationen
Hauptwerke:
Ulich, E. Arbeitspsychologie (6. Auflage 2005),
Zürich: vdf Hochschulverlag/ Stuttgart: Schäffer-Poeschel.
Ulich, E. & Wülser, M.: Gesundheitsmanagement in Unternehmen. Arbeitspsychologische Perspektiven (3.Auflage 2009). Wiesbaden: Gabler.
Herausgeber: Schriften zur Arbeitspsychologie
Schriftenreihe Mensch, Technik, Organisation

Prof. Dr. Ursula Lehr
Bundesministerin a. D.
Einen Vortrag, den Ursula Lehr auf der ddn-Mitgliederversammlung am 25. September 2007 in Berlin gehalten hat, finden Sie hier.
- Geboren 1930 (Frankfurt/M.)
- Studium der Psychologie und Philosophie Universitäten Frankfurt und Bonn
- 1954 Promotion Dr. phil (Psychologie) Universität Bonn, 1955 Diplom-Psychologie-Examen Universität Bonn.
- 1954 - 1960 Forschungsassistentin
- 1960 - 1968 Wissenschaftl. Assistentin, Inst. für Psychologie, Universität Bonn
- 1967 Akademische Rätin
- 1968 Habilitation an der Phil. Fak. Univ. Bonn; Venia für Psychologie
- 1972 - 1975 Lehrstuhl für Pädagogik und Pädagogische Psychologie an der Univ. Köln (abgelehnte Rufe auf Lehrstühle an die Universitäten Utrecht und Bonn
- 1975 - 1986 Lehrstuhl für Psychologie an der Universität Bonn (abgelehnter Ruf auf eine C4 an der Universität Frankfurt/Main)
- 1986 - 1995 Lehrstuhl für Gerontologie an der Universität Heidelberg
- seit 1987 Honorarprofessorin an der Universität Bonn
- 1988 Ehrendoktor der Universität Fribourg, Schweiz
- 1988 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse
- 1988 - 1991 Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit
- 1991 erneute Übernahme der Leitung des Instituts für Gerontologie, Univ. Heidelbg.
- 1991 - 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages BT-Ausschuss Bildung und Wissenschaft
- 1992 - 1994 stellvertr. Vorsitzende der Enquète-Kommission „Demografischer Wandel"des Deutschen Bundestages,
- 1994 -1998 Mitgld. und Wiss. Beirat der Enquète Kommission „Demographischer Wandel"
- 1994 Verleihung der Großen Universitätsmedaille der Universität Heidelberg
- 1994 Ernennung zum korrespondierenden Mitglied der mathematisch-naturwissen-schaftlichlicher Klasse der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
- 1999 Wahl ins Kuratorium des Instituts für Biomedizinische Alternsforschung
- Verleihung des großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der BRDeutschld
- 1995 - 1998 Akademische Direktorin des DZFA
- 1997 - 1998 Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie
- 1998 Ernennung zum korrespond. Mitgld d. Sächsischen Akad. der Wissenschaften.
- 1998 Verleihung der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg
- 1998 Emeritierung Universität Heidelberg
- 2000 Berufung als Professorin auf den Marie Curie- Lehrstuhl der Europa-Universität in Yuste/Spanien
- 2002 -2003 Mitglied der „Herzog-Kommission: Soziale Sicherungssysteme"
- 2003 Preis des BdP (Bund Deutscher Psychologen) für das Lebenswerk auf dem Gebiet der Alternsforschung („Große Georg Gottlob-Preis")
- 2004 - Präsidentin der Vereinigung ehemaliger Mitglieder des Deutschen Bundestages und des Europäischen Parlaments e.V.
- 2004 - 2007 Wiss. Sachverständige in der Enquete-Kommission „Demografischer Wandel"des Niedersächsischen Landtags;
- 2006 Ignaz- Nascher-Preis der Stadt Wien und der Österreichischen Gesellschaft für Geriatrie für das Lebenswerk
- 2006 Franz-Emanuel -Weinert Preis der Deutschen Gesellschaft für Psychologie; Ehrenmitglied vieler europäischer und internationaler wissenschaftlicher Gesellschaften für Psychologie und für Gerontologie/ Geriatrie
Zahlreiche Bücher; über 800 Veröffentlichungen in Handbüchern und wissenschaftlichen Fachzeitschriften (darunter die "Psychologie des Alterns",11. Auflage (2006 überarbeitet); - übersetzt in Holländisch, Spanisch, Italienisch, Türkisch und Japanisch.

Prof. Dr. Michael Kastner
Univ. Prof. Dr. phil. Dr. med. Michael Kastner
Universität Dortmund, Institut für Organisationspsychologie
Institut für Arbeitspsychologie und Arbeitsmedizin, Herdecke
Wissenschaftlicher Beirat (Kastner-Partner-Consulting)
Berufserfahrung:
30 Jahre Lehre und Forschung
Stress, Depressionen, Gesundheit und Sicherheit bei der Arbeit
Organisationsentwicklung, Führung, Teamarbeit
Personalentwicklung / Human Resources Management
Neue Arbeits- und Organisationsformen
Betriebliche Gesundheitsförderung
Personaldiagnostik
18 Jahre Praxis
Organisationsberatung, Change Management
Coaching, Psychotherapie
Beanspruchungsgutachten, Assessment Center, Audits
Moderation und Mediation
Tätigkeits- / Forschungsschwerpunkte
Organisationsentwicklung, Personalentwicklung von Unternehmensphilosophie, -ethik, -kultur, -vision, -strategie, -grundsätzen bis hin zur praktischen Umsetzung im Sinne der Verhaltensoptimierung im Change Management
Work-Life-Balance
Biographisches Coaching

Prof. Dr. Heike Bruch
Professorin für Betriebswirtschaftslehre mit besonderer Berücksichtigung von Leadership
Universität St. Gallen
Einen Vortrag, den Heike Bruch auf der ddn-Mitgliederversammlung am 25. September 2007 in Berlin gehalten hat, finden Sie hier.
Berufserfahrung:
- Juni 1991 Freie Universität Berlin: Examen (Dipl. Kauffrau) (mit Prädikat)
- Okt. 1991 - Sept. 1996 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Unternehmensführung und Organisation der Universität Hannover; Promotion (Juni 1996) über das Thema "Delegative Führung" (summa cum laude)
- Okt. 1996 - Feb. 1999 Projektleiterin am Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St.Gallen
- 1997 - 2001 Lehrbeauftragte der Universität St.Gallen
- März 1999 - Okt. 2000 Visiting Scholar am Institut für Strategic Leadership der London Business School
- Feb. 2001 - Okt. 2001 Senior Research Fellow an der London Business School
- 2001 Habilitation zum Thema "Leaders' Action" an der Universtität St.Gallen
- Seit Dezember 2001 Professorin und Direktorin am Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St.Gallen
- Seit Dezember 2003 Gründerin und Forschungsdirektorin des Organizational Energy Program (OEP) sowie akademische Leiterin des International Study Program (ISP) an der Universität St.Gallen
Tätigkeits- / Forschungsschwerpunkte:
Leadership
- Seit 2001 Organisationale Energie
- Seit 1999 Handeln von Führungskräften - insbesondere in Change Prozessen
- 1996-1999 Mitunternehmerische Kompetenz
- 1993-1996 Delegation und Outsourcing
- 1993-1995 Organisations- und Führungsaspekte des Projektmanagement
- 1991-1993 Führung und Management in Osteuropäischen Ländern im Umbruch

André Schleiter
Projektmanager, Themenfeld Wirtschaft & Soziales
Bertelsmann Stiftung, Gütersloh
„Ich will Impulse geben im Hinblick auf die Frage, wie Wirtschaft und Gesellschaft angesichts der demographischen Herausforderungen eine Chancenperspektive entwickeln können, statt eine Haltung des Verdrängens und der Passivität einzunehmen. Also: Demographie als Business-Case!"
„Ich will dazu beitragen, dass bei der Arbeit des wissenschaftlichen Beirats internationale Erfahrungen einfließen und internationale Kontakte genutzt werden. Also: Weltweit von den Besten lernen!"
„Ich plädiere dafür, dass sich ddn - gemeinsam mit Partnern - zum Antreiber eines gesellschaftlichen Kulturwandels macht, der das lebensbegleitende Lernen aller Bürger als Basis für wirtschaftliche Prosperität und gesellschaftlichen Zusammenhalt in den Mittelpunkt stellt. Also: Lebensbegleitendes Lernen ist der Schlüssel zur Aktivierung unserer Potenziale!"
Jahrgang 1964; Diplom-Volkswirt
vorangegangene Tätigkeiten:
Institut für Weltwirtschaft in Kiel, Treuhandanstalt Berlin, Managementberatung Prognos AG, Europa-Universität Viadrina
seit 1999 Projektmanager im Themenfeld "Wirtschaft und Soziales" der Bertelsmann Stiftung - durchgeführte Projekte:
- Handbuch Unternehmenskultur
- Systematisches Beschäftigungsmanagement,
- Strategien gegen Fachkräftemangel,
- Initiative für Beschäftigung: u.a. Cockpit Arbeitgeber-Attraktivität,
- Ältere Arbeitnehmer am Arbeitsmarkt,
- Carl Bertelsmann Preis 2006 „Älter werden - aktiv bleiben
- Tätigkeits- / Forschungsschwerpunkte
Zukunft der Beschäftigung
Demographischer Wandel und Personalmanagement
Beschäftigungsfähigkeit und lebenslanges Lernen

Prof. Dr. Gerald Hüther
Dr. rer. nat. Dr. habil. med. Gerald Hüther
Professor für Neurobiologie und Sachbuchautor
Universität Göttingen und Mannheim / Heidelberg
Einen Vortrag, den Gerald Hüther auf der ddn-Mitgliederversammlung am 13. März 2008 in Berlin gehalten hat, finden Sie hier.
Lesen Sie auch:
- das von uns geführte Interview mit Gerald Hüther
- das Interview im Magazin "The Performance Architect" von Horváth & Partners
- zwei Artikel zum Thema Übergangsmanagement, gemeinsam verfasst mit ddn-Mitglied Prof. Dr. Leopold Stieger:
- Neue Perspektive statt Pensionsschock und Pension: Himmel oder Hölle?
Vita
Gerald Hüther ist 1951 in Emleben/Thüringen geboren.
Nach Abschluß eines Biologiestudiums in Leipzig hat Gerald Hüther als Neurobiologe am Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin und als Leiter der Abteilung für neurobiologische Grundlagenforschung an der Psychiatrischen Klinik der Universität Göttingen gearbeitet. Gegenwärtig leitet er die neu gegründete Zentralstelle für Neurobiologische Präventionsforschung in Göttingen und Mannheim/Heidelberg.
Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und bemüht sich in besonderer Weise um die Verbreitung anwendungsrelevanter Erkenntnisse aus der Hirnforschung in der Öffentlichkeit.
- Mitbegründer des Netzwerkes für Erziehung und Bildung (win-future.de)
- Gründungsmitglied des Forum Humanum
- Mitbegründer des Social-Neuroscience-Netzwerke.de
Allgemeinverständliche Sachbücher (Auswahl)
- G. Hüther: Biologie der Angst, Vandenhoeck & Ruprecht Göttingen, 1997.
- G. Hüther: Die Evolution der Liebe, Vandenhoeck & Ruprecht Göttingen, 1999.
- G. Hüther: Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, 2001.
- G. Hüther: Die Macht der inneren Bilder, Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen, 2004.
- J. Prekop, G. Hüther: Die Schätze unserer Kinder. Kösel Verlag 2006
„Das Gehirn ist nicht vor allem Speicherplatz, Verschaltungseinheit oder Moderator chemischer Prozesse: Es ist ein soziales Organ. Der beim Menschen wichtigste und für die Nutzung der im Gehirn angelegten neuronalen Netzwerke und Nervenzellverschaltungen am nachhaltigsten wirksame Einfluss ... lässt sich am zutreffendsten mit dem Begriff Erfahrung umschreiben."

Prof. Dr. Jutta Rump
Dr. Jutta Rump ist Professorin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Internationales Personalmanagement und Organisationsentwicklung an der Fachhochschule Ludwigshafen. An der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt ist sie Dozentin im Studiengang „Master of Ethical Management“, an der Privaten Universität Wien lehrt sie Trendforschung und Wissensmanagement.
Darüber hinaus ist sie Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability in Ludwigshafen (IBE), welches sich mit Zukunftstrends und deren Konsequenzen in Bezug auf Unternehmens- und Personalpolitik beschäftigt.
Seit 2007 gehört sie zu den „40 führenden Köpfen des Personalwesens“ (Zeitschrift Personalmagazin) und zu den 7 wichtigsten Professoren für Personalmanagement im deutschsprachigen Raum.
Daneben ist Jutta Rump stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Personaler-Netzwerks „Wege zur Selbst GmbH“, Mitglied des Vorstands der HR Alliance (Kooperation zwischen dem Goinger Kreis, der Selbst GmbH, dem Deutschen Ausschuss für Personalmarketing dapm sowie dem Münchener Bildungsforums), Mitglied des Beirates des ddn (deutsches Demographie Netzwerk) sowie Mitglied der Arbeitsgemeinschaft "in eigener Sache" sowie „Jugend in eigener Sache“.
In zahlreichen Unternehmen und Unternehmen ist sie als Projekt- und Prozessbegleiterin tätig.
Hinzu kommen einige Mandate aus Wirtschaft, Politik, Stiftungen und Verbänden:
- Mitglied der Kommission der Bundesregierung zur Erstellung des 8. Familienberichtes
- Beratung der Wirtschaftsministerkonferenz
- Mitglied des Kuratoriums „Beruf& Familie“ der gemeinnützigen Hertie-Stiftung und Gutachterin bei der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung
- Stellvertretende Vorsitzende des Hochschulrates der Fachhochschule Gießen-Friedberg
- Mitglied der Innovationskommission des Hessischen Kultusministeriums
- Mitglied der Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz
- Mitglied des Beirates „Existenzgründung“ des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr,
- Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz
- Mitglied des Familienbeirates der Ministerin für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz
- Mitglied der Expertenkommission „Gesundheitswirtschaft“ der Landesregierung Rheinland-Pfalz
- Gutachterin beim BMBF
- Gutachterin im Forschungsprogramm FH-EXTRA des Ministeriums für Innovation,
- Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW
- Vorsitzende der Jury des Wettbewerbs "Familie@Unternehmen NRW" der Landesregierung NRW
- Mitglied der Jury des Wirtschaftspreises der Landesregierung Schleswig Holstein
- Juryvorsitzende des Employability Awards der Personaler-Netzwerks „Wege zur Selbst GmbH
- Mitglied der Jury des Personalwirtschafts-Preises (Wolters-Kluwer-Verlagsgruppe)
- Mitglied der Jury des Weiterbildungs-Awards " (MUWIT-Kongress)
- Mentorin der HR Alliance
- Mentorin der S.E.T. (Programm der Hess. Landesregierung)

Prof. Dr. Joachim E. Fischer
Prof. Fischer studierte Humanmedizin in Freiburg, Neuseeland (Christchurch und Dunedin) und Heidelberg. Nach der anschließenden Facharztausbildung zum Kinderarzt in Tübingen, Filderstadt und Witten-Herdecke arbeitete er bis 2001 als Oberarzt auf der herzchirurgischen Intensivstation der Universitätskinderklinik Zürich.
Von 2001 bis 2006 leitete er eine Forschungsgruppe zu den biologischen Wirkungen arbeitsbedingter Belastungen am Institut für Verhaltenswissenschaft der ETH Zürich. Nebenamtlich arbeitete er als Forschungsmethodologe an der Universitäts-Kinderklinik sowie am Horten-Zentrum für praxisorientierte Forschung und war einer der Mitbegründer des Zürcher Zentrums für Integrative Humanphysiologie. In seiner Züricher Zeit legte Prof. Fischer verschiedene weitere Zusatzausbildungen ab, u.a. in psychosomatischer und psychosozialer Medizin und in Gesundheitsökonomie.
Um künftige Forschungsprojekte in einen breiten wissenschaftlichen Kontext einzubetten und zudem innovative Forschungsperspektiven zu entwickeln, studierte er ab 1997 berufsbegleitend an der Harvard School of Public Health in Boston Public Health und Epidemiologie. Dieses Studium schloss er 1999 mit dem Masters of Science ab.
Seit 2006 leitet er das Mannheimer Institut für Public Health an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. Zu den Schwerpunkten seiner Forschungsarbeit zählen betriebliches Gesundheitsmanagement und die Wirkung von Führung in Unternehmen auf die Gesundheit, biologische Wirkungen von chronischem Stress, Entwicklung von Gesundheitsindizes und Gesundheitsberichterstattung, bevölkerungsbezogene Medizin und Versorgungsstrukturforschung und Kosten-Nutzenanalysen von betrieblicher Gesundheitsförderung.

Prof. Dr. Thomas Langhoff
Thomas Langhoff ist Professor für Arbeitswissenschaft an der Hochschule Niederrhein und Geschäftsführer der Prospektiv Gesellschaft für betriebliche Zukunftsgestaltungen mbH in Dortmund.
Langhoff ist seit 1990 in der angewandten Arbeitswissenschaft tätig und seit ca. 1999 verstärkt mit der Gestaltung des demografischen Wandels betraut. Seit dieser Zeit hat er mehrere Forschungsprojekte zum demografischen Wandel sowie in über 70 Unternehmen verschiedenster Branchen mit dem Instrument astra(R) Altersstrukturanalysen durchgeführt. Im Rahmen der Forschungsprojekte hat er zu relevanten betrieblichen Gestaltungsfeldern alternsgerechte Instrumente, Konzepte und Vorgehensweisen erarbeitet, vorhandene Strukturen und Prozesse im Hinblick auf Demografietauglichkeit auditiert sowie demografiefeste Managementsysteme aufgebaut.
Mit diesem Know-how hat er zahlreiche betriebliche Demografieprojekte initiiert und die Unternehmen bei der Gestaltung des demografischen Wandels begleitet. Seine Erfahrungen erstrecken sich vom verarbeitenden Gewerbe (Metall- u. Stahlindustrie, Maschinenbau), verschiedenen Dienstleistungsbranchen (insbesondere Einzelhandel), dem Öffentlichen Dienst bis hin zum Handwerk. Er hat 2002 –2003 das Arbeitsministerium in NRW zu Eckpunkten einer demografiefesten Arbeitspolitik sowie von 2005 bis 2010 das Innenministerium des Landes NRW sowie die Polizei zu Fragen des demografischen Wandels beraten.

Prof. Dr. Ursula M. Staudinger
Professorin für Psychologie
Dr. Ursula M. Staudinger ist seit Oktober 2003 Vizepräsidentin der Jacobs University Bremen und Gründungsdekanin des dortigen Jacobs Centers on Lifelong Learning and Institutional Development. Davor war sie als Professorin für Entwicklungspsychologie der Lebensspanne an der TU Dresden und Projektleiterin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin tätig. Gastprofessuren führten sie an die Stanford University, die University of Florida und die Universität Halle-Wittenberg.
Ursula M. Staudinger ist Vizepräsidentin der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, korrespondierendes Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Fellow der American Psychological Association. und war von 2008 bis 2010 Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Psychologie. Sie ist im Editorial Board mehrerer Zeitschriften wie z.B. Psychology and Aging.
Dr. Ursula M. Staudinger ist Mitglied im Expertenrat Demographie des Bundesministeriums des Innern und Mitglied der Forschungsunion Wirtschaft-Wissenschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Sie wurde schon einige Male gebeten, Expertisen für von der Regierung eingesetzte Gremien zum Thema Altern und lebenslange Entwicklung zu erstellen und vertrat Deutschland als Expertin in dem europäischen Komitee, das den UN Weltaltenplan überarbeitete.
Ihre Forschungsinteressen beziehen sich u. a. auf Reserven und Potentiale lebenslanger Entwicklung (Resilienz, Plastizität), Altern und Produktivität, intergenerationelle Beziehungen und die Entwicklung von Lebenseinsicht, Lebensgestaltung und Weisheit über die Lebensspanne.

Prof. Axel Börsch-Supan, Ph.D.
Direktor des Mannheimer Forschungsinstituts für Ökonomie und Demographischen Wandel (MEA) der Universität Mannheim
Prof. Axel Börsch-Supan, Ph.D., Jahrgang 1954, studierte Volkswirtschaftslehre und Mathematik in München und Bonn und promovierte 1984 am M.I.T. in Cambridge (USA) bei Nobelpreisträger Prof. Daniel McFadden in Volkswirtschaftslehre.
Anschließend wurde er als Assistant Professor an die J.F. Kennedy School of Government der Harvard University berufen. 1987 kehrte er nach Deutschland zurück und lehrte für zwei Jahre an der Universität Dortmund. Seit 1989 gehört Börsch-Supan der Universität Mannheim an. Er war bis 2001 Inhaber des Lehrstuhls für Makroökonomik und Wirtschaftspolitik und Direktor des Instituts für Volkswirtschaftslehre und Statistik, und ist seit 2001 Direktor des von ihm gegründeten Mannheimer Forschungsinstituts Ökonomie und Demographischer Wandel (MEA).
In seiner Forschung widmet er sich den mikro- und makroökonomischen Auswirkungen des demographischen Wandels, dem Sparverhalten der Haushalte, der Reform der sozialen Sicherungssysteme, sowie Arbeits- und Kapitalmarktfragen.
Börsch-Supan ist ordentliches Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Nationalakademie Leopoldina. Er war Sprecher des Sonderforschungsbereichs Rationalitätskonzepte und Entscheidungsverhalten der Universität Mannheim, ist einer der Direktoren des Netzwerks Altern der Universitäten Heidelberg und Mannheim und koordiniert den Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe (SHARE).
Börsch-Supan war von 2004 bis 2008 Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Mitglied des Beraterkreises Demographischer Wandel beim Bundespräsidenten und diverser Enquetekommissionen. Zusammen mit Prof. Ruland leitete er die Rentenreformgruppe der Nachhaltigkeits-(Rürup)-Kommission.

Prof. Dr. Juhani Ilmarinen
Nach Abschluss seines Sportwissenschaftsstudiums an der Universität Jyväskylä, Finnland, begann Juhani Ilmarinen seine wissenschaftliche Karriere im Arbeitsbereich Physiologie am finnischen Institute of Occupational Health (FIOH). In den 70er Jahren war er Gastforscher am Institut für Arbeitsphysiologie der Universität Dortmund und promovierte in Gesundheits- und Sportwissenschaften (Arbeitsphysiologie) an der Universität Köln.
Zurück am FIOH konzentrierte sich seine Arbeit auf Altern und Arbeit. Zusammen mit seinem interdisziplinären Team erarbeitete er das Konzept der Arbeitsfähigkeit und den Work Ability Index (WAI). Von 1992 bis 2005 war Prof. Ilmarinen Direktor der Abteilung Physiologie am FIOH. Von 2006 bis 2008 war er darüber hinaus Professor und Direktor des neuen Themenbereich Lebenslauf und Arbeit, welches über soziale Innovationen ein besseres und längeres Arbeitsleben aller Generationen ermöglichen soll.
Prof. Ilmarinen war von 1989 bis 2006 weiterhin Sekretär des Wissenschaftlichen Komitees zu Altern und Arbeit der International Commission on Occupational Health (ICOH). Durch die Arbeit des Komitees wurden die Arbeitsfähigkeitsförderung und der WAI in 26 Ländern eingeführt. Darüber hinaus war Prof. Ilmarinen von 1997 bis 2007 Vorsitzender des Technischen Komitees für Alterung der Internationalen Ergonomievereinigung (IEA).
Prof. Ilmarinen verfügt über 500 Veröffentlichungen aus den Bereichen Arbeitsphysiologie, Altern und Arbeit, und Arbeitsfähigkeit.
Im November 2008 wurde ihm der Erste Nationalpreis für Innovative Praktiken im Bereich der Beschäftigungs- und Sozialpolitik verliehen.
2009 – 2010 war er als Gastprofessor von Arbeitsfähigkeit an die Technische Universität Swinburne in Melbourne, Australien, gerufen.
Seit 2010 ist Prof. Ilmarinen Vorsitzender des Zentrums für gerontologische Forschung der Universität Jyväskylä, Finnland.
Seit 2009 leitet Prof. Ilmarinen als Geschäftsfuhrer den Juhani Ilmarinen Consulting GmbH ( www.jic.fi )

