ddn auf der didacta 2022

Am 8. Juni 2022 gestaltete ddn das Programm der Forumsbühne im Bereich „Berufliche Bildung“ der didacta 2022 in Köln. Unser Ansatz: Mit Blick auf den enormen Fachkräftemangel, auf den wir in Deutschland zusteuern, und auf die technologische Transformation, die unsere Gesellschaft und die Arbeitswelt verändert, braucht es neue Lösungen, um die Fachkräfte von heute mitzunehmen in die Arbeitswelt von Morgen.

In drei Themenblöcken haben wir uns diesem Thema genähert. Durch den Tag führte als Moderatorin die renommierte Journalistin und Autorin Margaret Heckel. 

Lernen als Teil der organisationalen DNA 

Einführend sprach HR-Vordenker Dr. Sebastian Harrer, Leiter des Bereichs Personal der LBBW und Mitglied im Vorstand des ddn, über „Lernen als Teil der organisationalen DNA“.  

Seine These: „Auch beim Lernen zeigen die großen gesellschaftliche Trends ihre Wirkung: Digitalisierung ermöglicht neue Formate und schafft Flexibilität, KI hilft dabei Content zielgerichtet zu steuern und zu adressieren, die demographische und geschäftliche Dynamik verkürzt die Halbwertszeit von Lerninhalten und Skills, und das gesellschaftliche Erfordernis nach Purpose und sozialer Nachhaltigkeit gibt Lernen einen ganz neuen Stellenwert. Dennoch bleibt Lernen immer bezogen auf menschliche Bedürfnisse. 

In diesem Spannungsfeld integrieren Unternehmen mehr und mehr das Lernen in ihre organisationale DNA – mit der Überzeugung, dass lernende, evolutionäre Organisationen erfolgreicher dabei sein werden sich an ihr Umfeld anzupassen.“ 

Sein Vortrag kann hier heruntergeladen werden: 

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Vortrag: "Lernen der Zukunft"
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Innovative digitale Lernkonzepte und der Aspekt der Teilhabe 

Der INQA-Lern- und Experimentierraum NAWID, für den ddn die Verbundkoordination übernommen hatte, griff aktuelle Herausforderungen an das betriebliche Lernen wissenschaftlich fundiert und zugleich sehr praktisch auf. In zwei Use Cases wurde erprobt, wie neueste Ansätze aus der Künstlichen Intelligenz und dem adaptiven E-Learning das betriebliche Lernen verbessern können und wie diese Innovationen sozialpartnerschaftlich gut begleitet werden.  

In einem Transferprojekt mit dem Berufsförderungswerk Frankfurt am Main wurden die Erkenntnisse auf E-Learning-Kurse für die spezielle Zielgruppe des BFW übertragen. Das adaptive E-Learning, das mit mit Hilfe der NAWID-Partner aufgesetzt wurde, verbessert und individualisiert die Angebote weiter. 

Was dabei zu beachten ist und wie die anstehenden Herausforderungen gemeistert werden können, diskutierten die NAWID-Projektpartner Vera Moser, Geschäftsbereichsleiterin Lernunternehmen im Berufsförderungswerk Frankfurt am Main, Martina Schmeink, Geschäftsführerin vom ddn, und Prof. Dr. Christian Stamov Roßnagel von der Jacobs University.  

Adaptives E-Learning für das Berufsförderungswerk Frankfurt am Main –  Wie Forschung und Praxis gemeinsam die digitalen Angebote verbessern 

Ganz konkret stellten im Anschluss Vera Moser und Christian Stamov Roßnagel das Projekt für das BFW im Detail vor und zeigten auf, die Forschung und Praxis gemeinsam die digitalen Angebote verbessern können.

Erfahren Sie mehr im Kompendium „Einsatzmöglichkeiten von adaptivem E-Learning“.


Innovatives Talentmanagement und passgenaue Lernkonzepte 

Zum Abschluss des Programms stellte Jürgen Duda von Syntegrata das Projekt „Digital Movers“ vor, das durch innovatives Talentmanagement und passgenaue Lernkonzepte überzeugt.